Und da bin ich wieder, mit dem 2. Würgstoff.
Ich hatte ja eine Fortsetzung versprochen. Die werd ich dann direkt mal geben. Es ging nämlich noch weiter, mit dem Server an dem keiner was gemacht hat! Nachdem ich letzte Woche Montag ausnahmsweise mal mehr oder weniger pünktlich aus dem Büro ging, war Dienstag mal wieder einen dieser Tage, die man am Besten aus dem Kalender streicht. Der Server musste doch irgendwie in den Griff zu bekommen sein. Mit dem Ehrgeiz das Ding in den Orbit zu schiessen, wenn es wieder den gesamten Tag nichts erfolgreiches gibt, saß ich kurz vor 8 am Platz und war hoch erfreut mal eine Mail zu lesen, die mir etwas mehr Hintergrundwissen zu dem Konstrukt des Horrors vermitteln kann. Dort stand beschrieben, dass die Webapplikation auf dem Server zu blöd ist einen Pfad auseinander zu nehmen. Das wurde damit kompensiert, das man eben dieses Proxy-"konzept " einführte. Es war zwar allen bewußt, das es eine eher suboptimale Lösung ist, aber sie lief halt. Und wie wir alle Wissen hält schliesslich nichts länger als ein Provisorium. Aber gut, mit dem Wissen bewaffnet sah ich wieder etwas Land und wollte direkt beginnen das Ganze ohne den Proxy lauffähig zu bekommen. Kaum angefangen und den Kunden wieder auf den aktuellsten Stand gebracht, stellte sich allerdings heraus das der Dienstleister – wir erinnern uns, einer Derjenigen, die nichts gemacht haben – aufgrund technischer Höchstleistungen seit den frühen Morgenstunden offline ist. Das sollte sich leider auch nicht im Laufe des Tages ändern. Aber ich konnte es ja trotz allem probieren. Kaum hatte ich das Proxy-Modul entladen und die ModRewrite Regeln etwas gelichtet stellte sich heraus, dass es eben doch nicht einfach damit getan ist. Ich habe es zwar geschafft, das die Anfragen theoretisch laufen, aber ich bekam nur weiße Seiten. Die allerdings in einer berauschenden Geschwindigkeit! Da der Dienstleister offline ist war auch die Hoffnung auf direkten Beistand irgendwie vergebens. (weiterlesen…)